Podiumsdiskussion zum gesellschaftlichen Stand der Geisteswissenschaften
17. Juli 2007 an der Universität Potsdam
Im Rahmen der Förderinitiativen des Bildungsministeriums zum geisteswissenschaftlichen Jahr 2007 haben sich vielerorts Projekte und Themenkreise zusammengefunden um über die Aufgaben und Möglichkeiten der Geisteswissenschaften zu debattieren.
Unter der Schirmherrschaft von Herrn Professor Rüdiger Kunow, Leiter des Lehrstuhls für Amerikanische Kultur und Literatur an der Universität Potsdam und Vorsitzender der Deutschen Amerikagesellschaft, hat die Americonomy im laufenden Sommersemester 2007 ein berufsvorbereitendes Seminar für Geisteswissenschaftler konzipiert um den Dialog zwischen Wirtschaftsvertretern und hochqualifizierten, motivierten Studenten und Absolventen geisteswissenschaftlicher Studiengänge anzuregen.
Die Gesprächsrunde bildete eine Möglichkeit Vertreter aus Wirtschaft, Medien und Academia zusammenzuführen um Ansätze und Methoden der Verständigung zu diskutieren. In Zeiten der Ökonomisierung der Bildung stellt sich immer deutlicher und für viele bereits konkret spürbar die Frage nach Sinn und Zweck eines geisteswissenschaftlichen Studiums.
Welchen ‚Wert’ haben die Geisteswissenschaften für eine Gesellschaft aber auch für den Einzelnen? Was soll Bildung im 21.Jahrhundert leisten, und wo lassen sich in diesem Bildungsbegriff Geisteswissenschaften verorten?
ReferentInnen
- Prof. Dr. Rüdiger Kunow (Institut für Anglistik / Amerikanistik der Universität Potsdam)
- Dr. Thomas Grünewald (Vizepräsident für Lehre und Studium der Universität Potsdam)
- Helmut Lehnert (RBB)
- Marjan Parvand (N24)
- Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin)