Abschlussveranstaltung

DIVERCITY

17-18. Okt. 2009, Werkstatt der Kulturen Neukölln

Für das Programm zur Veranstaltung, gehen Sie bitte auf:

  • http://divercity09.wordpress.com/programm/
  • Der Vorverkauf der Eintrittskarten für die Performance “Traum zweier Städte” hat begonnen:S.A.M. GmbH, Blücherstr.27 (U7 Südstern), Mo-Fr 10-18.30/Sa 10-16, 5€

Auch wenn die aktuelle “Be Berlin”-Kampagne des Berliner Senats die kulturelle Vielfalt der Hauptstadt preist, so finden doch interkulturelle und transkulturelle Aspekte nur wenig Beachtung. In Berlin kreisen öffentliche Debatten leider noch immer um das “Scheitern von Multikulti”, Ausländerkriminalität und mangelnde Integrationsbereitschaft. Die Ausstellung DIVERCITY soll daher die positiven Aspekte einer interkulturellen Metropole aufzeigen und somit den Abbau von Vorurteilen fördern. Lokale Künstlerinnen und Künstler werden durch verschiedenste Kunstformen, wie Malerei, Fotografie, Installation, Performance, Film und Literatur zusammen mit Studierenden der Hochschulen Berlin/Brandenburg vielfältige und kritische Perspektiven einer transkulturellen Verständigung in Berlin aufzeigen.

Im Zuge der Ausstellungseröffnung werden sowohl die Künstlerinnen und Künstler als auch die ausgewählten „Orte der Begegnung” (interkulturelle Initiativen) präsentiert und der projektbegleitende Film vorgeführt. Ergänzend zu der Ausstellung wird es an den zwei Veranstaltungstagen Tanzperformances, musikalische Darbietungen und literarische Lesungen geben.

DIVERCITY bringt verschiedene Gesellschaftsgruppen zusammen um so die unterschiedlichen Facetten eines interkulturellen Berlins hervorzuheben. Unser Konzept verschreibt sich der Idee der partizipativen Demokratie und strebt somit die Förderung eines gleichberechtigten und demokratischen Dialogs an. Zugleich soll eine übergreifende Auseinandersetzung mit Themen der Interkulturalität und Transkulturalität anregt werden.

Mit dieser Ausstellung möchten wir einen Gesellschaftsbeitrag leisten, in dessen Mittelpunkt die Förderung des gegenseitigen Verständnisses steht – denn nur so kann ein dauerhaftes positives Zusammenleben in Deutschland und Europa gewährleistet werden. Kunst bietet hier einen Raum der Dialogizität, der bestehende Vorurteile und kulturelle (Re)Präsentationen kritisch reflektiert.