Der Film zum Projekt
Projektbeschreibung
Berlin ist eine Stadt mit vielen Gesichtern – die positiven Aspekte einer interkulturellen Metropole geraten aber im Zuge der Diskussionen um Konfliktpotentiale multikultureller Gesellschaften in den Hintergrund. Das angestrebte Projekt möchte den Abbau von Vorurteilen fördern und eine breite Öffentlichkeit auf die Chancen und Potentiale einer interkulturellen Verständigung aufmerksam machen.
Um einen konstruktiven Beitrag zu leisten und partizipative Möglichkeiten anzuregen, bedarf es der konkreten Auseinandersetzung anhand vielfältiger Ausdrucksformen: in diesem Zusammenhang sollen sieben lokale Künstler im Zuge einer Ausschreibung Perspektiven eines gelungenen und kreativen Zusammenlebens in Berlin aufzeigen. Für die Umsetzung kommen verschiedene Kunstformen wie Malerei, Fotografie, Videokunst/Installation, Literatur, Tanz, Theater und Film zum Einsatz.
Die Künstler werden von Studenten der Hochschulen Berlin/Brandenburg unterstützt, die das jeweilige Projekt kritisch reflektieren und evaluieren. Eine weitere Gruppe von Studenten wird sich, in Ergänzung zu den Arbeiten der Künstler und deren studentischer Begleitung, mit konkreten „Orten der Begegnung“ in Berlin auseinandersetzen. Hier sollen jene Berliner Projekte Aufmerksamkeit erhalten, die sich für einen interkulturellen Austausch und ein konstruktives Zusammenleben engagieren. Zudem werden projektbegleitend einmal im Monat Salons ausgerichtet, die allen Teilnehmern die Möglichkeit bieten, sich kennen zu lernen und sich auszutauschen.
Die Ergebnisse werden während einer dreitägigen Veranstaltung im Oktober 2009 in Berlin präsentiert. Durch diesen Rahmen werden wiederum unterschiedliche Gruppen der Gesellschaft zusammengebracht. Die erhofften Synergieeffekte sollen zu zusätzlichen weit reichenden Vernetzungen beitragen und neue Initiativen anregen. Ausgewählte Arbeiten der Künstler sollen über die Veranstaltung hinaus für einen längeren Zeitraum an einem öffentlichkeitswirksamen Ort ausgestellt werden. Teilnehmer des Projekts haben auch weiterhin jederzeit die Möglichkeit über einen vom Netzwerk erstellten Blog, aktuelle Themen der Interkulturalität und Diversität zu diskutieren.
Das Projekt soll somit Raum schaffen für innovative Blickwinkel, gegenseitiges Verständnis und die Möglichkeit Interkulturalität Chance – und nicht als Problem – zu begreifen.
Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Union durch das Programm JUGEND IN AKTION finanziert. Der Inhalt dieses Projektes gibt nicht notwendigerweise den Standpunkt der Europäischen Union oder der Nationalagentur JUGEND für Europa wieder und sie übernehmen dafür keine Haftung.
Unsere weiteren Kooperationspartner sind:
What She Said
Korrektorat, Lektorat, Übersetzung
www.whatshesaid.eu

